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Posts Tagged ‘Schwarzweiß’

Madeira, Sao Jorge

Brecon Beacons National Park, Wales

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Wolkenbruch

Wann kommt der Winter (II)?

23. Dezember 2012 1 Kommentar

Es geht auf Weihnachten zu und das Wetter hier in Eschborn ist mal wieder eher „april-ig“. Da habe ich mir doch mal den Baum aus einem früheren Artikel wieder vorgenommen und erneut durch die digitale Bildbearbeitung (diesmal mit Silver Efex Pro 2) gequält:

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Kategorien:Vorher/Nachher Schlagwörter:

50-622

8. September 2012 2 Kommentare

50-622 ist die Bezeichnung einer Dampflokomotive der Baureihe 50. Das stolze Stück stand laut Wikipedia im Verkehrsmuseum Nürnberg, bis es 2005 bei einem Brand schwer beschädigt wurde. Letzte Woche habe ich die alte Dame im Dampflokwerk Meiningen gesehen, wo sie auf die Wiederinstandsetzung wartet.

Der Ausschnitt vom Führerhaus entstand während der Meininger Dampfloktage, die einmal im Jahr Anfang September nicht nur Dampflokfans anziehen. Die Farbaufnahme aus der Leica M9 habe ich mit Lightroom beschnitten, geschärft und ausgerichtet und anschließend in Silver Efex Pro 2 in SW konvertiert und leicht getont.

 

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Dünen

Vietnam, Nähe Mui Ne, Januar 2011

Auf den Dünen wehte ein ständiger, kräftiger Wind, der den feinen Sand wie ein Sandstrahlgebläse in eine Richtung schob. Tunlichst habe ich vermieden, das Objektiv an der Leica zu wechseln und habe die Aufnahmen mit dem 1.4/50mm Summilux von 1994 gemacht und die Kamera schnell wieder unter der Jacke verstaut, um sie vor dem Sand zu schützen. Es ist auch alles gut gegangen, auch wenn die Leica keine besonderen Dichtungen oder Schutzmechanismen gegen Sand, Wasser oder Staub mitbringt.

Das Original dieses Bildes „out of the cam“ ist übrigens recht unscheinbar und blass (ich hatte absichtlich überbelichtet, um den hellen Sand richtig zu erfassen, dabei aber wohl etwas übertrieben), zudem hatte sich mitten auf dem Sensor in den Sanddünen ein dickes Staubkorn verewigt. Nach einer grundsätzlichen Tonwertkorrektur in Lightroom habe ich das Bild daher nach Photoline 32 exportiert, dort mit den Retuschewerkzeugen das Bild entfleckt (der Retuschepinsel in Lightroom versagt bei inhomogenen Hintergründen leider recht schnell) und schließlich wieder zurück in Lightroom den SW-Feinschliff vorgenommen.

Ziegelei in Südvietnam

5. Januar 2012 1 Kommentar

Vor ziemlich genau einem Jahr hatten wir die Gelegenheit, eine Ziegelei im Mekong-Delta zu besichtigen. Dabei entstanden u.a. die angehängten Schnappschüsse:

Auf Handkarren wie diesen werden die Ziegel von Station zu Station verbracht.

Zunächst werden aus feuchtem Lehm Hohlziegel gepresst:

Diese werden anschließend an freier Luft getrocknet.

Schließlich werden die getrockneten Ziegel in hüttengroße Brennöfen gestapelt, die mit Reisspreu befeuert werden (der Ofen im Hintergrund ist für kleinere Gebrauchsgegenstände aus Ton gedacht und wurde zum Zeitpunkt unseres Besuchs nicht genutzt)

Die fertig gebrannten Ziegel werden schließlich dem Ofen entnommen und für den Versand vorbereitet. Der Ofen selbst ist bereit für die nächste Ladung.

In der von uns besuchten Ziegelei arbeiteten überwiegend Frauen, deren Kinder zwischen den gebrannten Ziegeln eine sicher nicht kindgerechte Spielwiese fanden

Alle Aufnahmen entstanden mit der Leica M9 und einem Summilux 1.4/50 (non-asph.) bei Offenblende bzw. leicht abgeblendet und ISO 800. Die Aufnahmen wurden in Lightroom 3 nachbearbeitet und in SW umgewandelt.

Bei dieser Gelegenheit habe ich auch mein neues Wasserzeichen ausprobiert. Statt den Namen in das  Bild zu drucken, habe ich mich entschlossen, einen eingescannten Schriftzug in Hellgrau unterhalb des Bildes in den Rand zu setzen. Rand und Wasserzeicheneinblendung erfolgten mit LR/Mogrify direkt aus Lightroom 3.

Bei Betws-y-coed

Unbearbeitetes OriginalRund um das Touristenzentrum Betws-y-coed im Norden von Wales gibt es viele gut ausgezeichnete – auch ruhige – Wanderwege für jeden Geschmack. Während einer Rast auf einem Rundweg nahe der Swallow Falls – es standen ein paar Bänke auf einer Anhöhe mit guter Rundumsicht – setzte ich das 2,8-3,5/50-200mm Zuiko SWD an meine Olympus E-3. Diese Aufnahme entstand dabei bei einer Brennweiteneinstellung von 137mm, was im Kleinbildformat fast 300mm entspräche. Mir gefiel vor allem der Kontrast der vom Sonnenlicht beschienenen Baumgruppe auf der anderen Seite einer Schafsweide mit den durch Luftperspektive verblauten Hügelgruppen im Hintergrund.

Zuhause mit Lightroom 3 habe ich versucht, diesen Effekt noch zu verstärken. Dazu habe ich die Farbtemperatur, die Belichtung erhöht und gleichzeitig die Schattentöne etwas abgesenkt. Leichte Vignettierung und Nachschärfung haben die Bearbeitung abgeschlossen. Das Resultat hat eine völlig andere Wirkung als das oben dargestellte Original – ob es besser oder schlechter ist, mag jeder selbst entscheiden.

Inzwischen liegt die Aufnahme fast zwei Jahre zurück – genügend Abstand, um sich an eine Schwarzweißbearbeitung zu wagen. Durch gezielten Einsatz von Maskierungs- und Verlaufswerkzeugen in Lightroom 3 habe ich vor allem die Sonneneinstrahlung auf die Hügelgruppe verstärkt und den Wolken eine dramatischere, regenschwere Wirkung gegeben. Zum Abschluss habe ich das Result leicht warmgetont. Ausgedruckt auf Ilford Galerie Gold Fibre Silk Papier wirkt das richtig edel – fast wie ein klassischer SW-Barytabzug.

Radweg in Stockholm

Finale Bearbeitung

Diese Aufnahme entstand kurz vor Sonnenuntergang auf einer der vielen Brücken von Stockholm bei einem Spaziergang. Von vornherein reizte mich der Kontrast aus dem aufgemalten Rädern, dem körnigen Asphalt und den schräg verlaufenden Schatten des Brückengeländers und mir war klar – das würde ein Schwarzweißfoto.

Ich verwendete das Zeiss Biogon ZM 2,8/21mm an meiner Leica M9 und machte zwei Aufnahmen. Die Kamera war auf ISO 400 eingestellt, zur Erzielung einer guten Schärfentiefe hatte ich auf Blende 8 abgeblendet.

Originalabzug vom Raw.Die erste davon wirkt zunächst erst einmal eher unansehnlich. Der Sonnenuntergang sorgt für verblaute Schatten und einen Rotschimmer auf allen in der Sonne liegenden Flächen. Leicatypisch zeigt das ZM ohne Korrektur auch noch eine Farbverschiebung nach rot am rechten Bildrand (diese Farbverschiebung, die vor allem bei älteren Weitwinkelobjektiven sowie Weitwinkelobjektiven von Drittherstellern auftritt, hat Leica seit der Firmwareversion 1.162 recht gut im Griff und stellt kein praxisrelevantes Problem mehr dar). Aber Bildqualität und Motivstaffelung stimmten ideal mit meiner Bildvorstellung überein.

Nach SW KonvertierungDie Bearbeitung bis zum fertigen Endergebnis oben ist in Lightroom 3 überhaupt kein Problem. Mit wenigen Klicks ist die Farbtemperatur des Bildes korrigiert (das ist für SW nicht unbedingt erforderlich, erspart aber einige Anpassungen der Filterung im Schwarzweißmodus von LR3) und das Bild in Schwarzweiß konvertiert. Doch wie schon bei der Dunkelkammerarbeit in der Analogfotografie ist die Feinbearbeitung  das „Salz in der Suppe“. Für das Ergebnis oben habe ich die Schatten abgesenkt, Kontrast und Lichter angehoben, sowie das Bild zur Hervorhebung der Asphaltstruktur geschärft. Abschließend habe ich noch den besten Ausschnitt gesucht und das Bild leicht gedreht. Dazu bietet sich in LR3 der „Leuchttisch“-Modus an (An- und Abschalten mit der Taste „L“), der alle Bedienelemente von LR3 ausblendet und die volle Konzentration auf das Bildresultat erlaubt.

Ach übrigens – den schwarzen Rand und die Namenseinblendung (das „Wasserzeichen“) mache ich in LR3 standardmäßig mit LR/Mogrify von Photographier‘ Toolbox.

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