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Posts Tagged ‘Biogon 21mm’

Am Strand. Normandie, Frankreich.

Von dem kleinen Örtchen Sotteville-sur-mer führt eine Treppe mit 231 Stufen hinunter zum Strand. Dort zeigt sich eine Vielfalt von Formen und Farben, die das Meer täglich neu in den Sand formt.

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Leica M, Biogon ZM 2.8/21mm

 

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Leica M, Summilux-M 1.4/50mm

Normandy Coast and Mont St. Michel

Three snapshots from the Normandy Coast, converted to Black & White.

During low tide, you can walk to the abbey on the tidelands surrounding that rock. On this very beautiful sunny day hundreds of people (and it was low season!) took this opportunity.

Mont St. Michel

Leica M9, Zeiss Biogon ZM 2.8/21mm at f/11 to get resonable depth of field.

Weather in Normandy is rapidly changing. A few days later it was stormy and rainy. The coasts gets totally different then …

Leica M9, Summilux 1.4/50 II at f/8.

In fact, it was so windy that day that I did not change the lens to avoid sand getting to the sensor.

Leica M9, Summilux 1.4/50 II at f/5.6

Radweg in Stockholm

Finale Bearbeitung

Diese Aufnahme entstand kurz vor Sonnenuntergang auf einer der vielen Brücken von Stockholm bei einem Spaziergang. Von vornherein reizte mich der Kontrast aus dem aufgemalten Rädern, dem körnigen Asphalt und den schräg verlaufenden Schatten des Brückengeländers und mir war klar – das würde ein Schwarzweißfoto.

Ich verwendete das Zeiss Biogon ZM 2,8/21mm an meiner Leica M9 und machte zwei Aufnahmen. Die Kamera war auf ISO 400 eingestellt, zur Erzielung einer guten Schärfentiefe hatte ich auf Blende 8 abgeblendet.

Originalabzug vom Raw.Die erste davon wirkt zunächst erst einmal eher unansehnlich. Der Sonnenuntergang sorgt für verblaute Schatten und einen Rotschimmer auf allen in der Sonne liegenden Flächen. Leicatypisch zeigt das ZM ohne Korrektur auch noch eine Farbverschiebung nach rot am rechten Bildrand (diese Farbverschiebung, die vor allem bei älteren Weitwinkelobjektiven sowie Weitwinkelobjektiven von Drittherstellern auftritt, hat Leica seit der Firmwareversion 1.162 recht gut im Griff und stellt kein praxisrelevantes Problem mehr dar). Aber Bildqualität und Motivstaffelung stimmten ideal mit meiner Bildvorstellung überein.

Nach SW KonvertierungDie Bearbeitung bis zum fertigen Endergebnis oben ist in Lightroom 3 überhaupt kein Problem. Mit wenigen Klicks ist die Farbtemperatur des Bildes korrigiert (das ist für SW nicht unbedingt erforderlich, erspart aber einige Anpassungen der Filterung im Schwarzweißmodus von LR3) und das Bild in Schwarzweiß konvertiert. Doch wie schon bei der Dunkelkammerarbeit in der Analogfotografie ist die Feinbearbeitung  das „Salz in der Suppe“. Für das Ergebnis oben habe ich die Schatten abgesenkt, Kontrast und Lichter angehoben, sowie das Bild zur Hervorhebung der Asphaltstruktur geschärft. Abschließend habe ich noch den besten Ausschnitt gesucht und das Bild leicht gedreht. Dazu bietet sich in LR3 der „Leuchttisch“-Modus an (An- und Abschalten mit der Taste „L“), der alle Bedienelemente von LR3 ausblendet und die volle Konzentration auf das Bildresultat erlaubt.

Ach übrigens – den schwarzen Rand und die Namenseinblendung (das „Wasserzeichen“) mache ich in LR3 standardmäßig mit LR/Mogrify von Photographier‘ Toolbox.

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